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Bootsurlaub - Erfahrungen?

5. Januar 2018 um 12:51

Hallo ihr Lieben,

ich überlege aktuell wohin ich mit meinem Mann dieses Jahr verreisen könnte. Ich will mal etwas andere, als das, was man sonst so macht. 
Jetzt habe ich bei meiner Recherche folgende Seite gefunden, wo es heißt, dass man ohne Führerschein ein Boot mieten kann. https://ankerurlaub.de
Zwei Wochen Urlaub auf einem Hausboot klingt für mich richtig klasse. 
Aber ich frage mich nun, hat das schon mal jemand gemacht? Und ist es wirklich so einfach ohne Bootsführerschein einfach ein Boot zu mieten und auch zu fahren? Stelle mir das alles ziemlich kompliziert vor. 

Freue mich auf eure Erfahrungswerte,
Nina

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1. Februar 2018 um 14:02

In welchem Land möchtet ihr das boot mieten? Die bestimmungen variieren etwas. In Deutschland ist ein Boot führerscheinfrei wenn es weniger 15PS hat und kleiner als 20m ist. Wenn ihr ein boot mietet bekommt ihr vom vermieter eine umfassende einweisung und normalerweise wird er auch eine kleine proberunde mit euch drehen um die handhabung zu erklären. ein boot zu steuern ist nicht so schwer immer mit der ruhe nicht so schnell das ist wichtig. bootsurlaub/ wasserwandern ist naturgemäß langsam und gemütlich und solche hausboote können auch nicht schnell fahren. hast du schon ein spezielles "bootsrevier" ins auge gefasst?

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1. Februar 2018 um 14:08
In Antwort auf notinlist

In welchem Land möchtet ihr das boot mieten? Die bestimmungen variieren etwas. In Deutschland ist ein Boot führerscheinfrei wenn es weniger 15PS hat und kleiner als 20m ist. Wenn ihr ein boot mietet bekommt ihr vom vermieter eine umfassende einweisung und normalerweise wird er auch eine kleine proberunde mit euch drehen um die handhabung zu erklären. ein boot zu steuern ist nicht so schwer immer mit der ruhe nicht so schnell das ist wichtig. bootsurlaub/ wasserwandern ist naturgemäß langsam und gemütlich und solche hausboote können auch nicht schnell fahren. hast du schon ein spezielles "bootsrevier" ins auge gefasst?

Ich habe an Deutschland gedacht. Auf der oben genannten Seite hat mir das Revier der Mecklenburger Seenplatte sehr gut gefallen.

Das mit der Einweisung habe ich gelesen. Konnte mir nur nicht vorstellen, dass es wirklich so einfach ist. Aber vielleicht probieren wir das einfach mal aus. Probieren geht ja über studieren.  
 

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1. Februar 2018 um 14:40

Ja doch so schwer ist es nicht. Man nur aufmerksam sein man ist zwar nicht auf der strasse aber die wasserwege sind auch ein verkehrsraum in dem man auf unterschiedliche teilnehmer rücksicht nehmen muss. es gilt generell: das motorboot (sprich euer hausboot) ist ausweichpflichtig, also egal wer kommt (paddler, segler, surfer) ihr müsst platz machen. und kommt eine fähre (also berufsschiffahrt) hat die immer vorrang ("vorfahrt". karten und infomaterial sind normalerweise auf dem boot da gibt es infos wo man festmachen darf, welche marinas/sportboothäfen gastliegeplätze haben...usw. wichtig wenn ihr in einem hafen ankommt- vorübergehendes festmachen is ok um den hafenmeister zu suchen bei dem meldet man sich an und fragt nach den gastliegeplätzen er wird euch dann einen platz zuweisen und die liegegebühr kassieren. verpflegung kann man auf dem boot je nach ausstattung aber die kühlschranke sind meist recht klein genauso wie die pantry (mini küche).

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1. Februar 2018 um 14:48
In Antwort auf notinlist

Ja doch so schwer ist es nicht. Man nur aufmerksam sein man ist zwar nicht auf der strasse aber die wasserwege sind auch ein verkehrsraum in dem man auf unterschiedliche teilnehmer rücksicht nehmen muss. es gilt generell: das motorboot (sprich euer hausboot) ist ausweichpflichtig, also egal wer kommt (paddler, segler, surfer) ihr müsst platz machen. und kommt eine fähre (also berufsschiffahrt) hat die immer vorrang ("vorfahrt". karten und infomaterial sind normalerweise auf dem boot da gibt es infos wo man festmachen darf, welche marinas/sportboothäfen gastliegeplätze haben...usw. wichtig wenn ihr in einem hafen ankommt- vorübergehendes festmachen is ok um den hafenmeister zu suchen bei dem meldet man sich an und fragt nach den gastliegeplätzen er wird euch dann einen platz zuweisen und die liegegebühr kassieren. verpflegung kann man auf dem boot je nach ausstattung aber die kühlschranke sind meist recht klein genauso wie die pantry (mini küche).

Das klingt doch alles machbar. Werde mal noch ne Nacht drüber schlafen und dann meinen Mann mal mit der Idee überraschen. Mal sehen, was er dazu sagt.
Vielen Dank für diese vielen zusätzlichen Infos.  

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1. Februar 2018 um 14:51

je nach boot gibt es eine dusche ist aber meist recht eng, die meisten sportboothäfen haben duschen (die gebühr ist entweder in der liegegebühr entahlten oder man zahl mit "klimpergeld" vor ort).
wasser an bord kommt aus dem bootseigenen tank- wir haben es zum duschen und abwaschen genommen. zum zähneputzen und kochen haben wir das wasser aus großen kanistern genommen.

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7. Februar 2018 um 11:18

Wir haben uns 2016 auch ein Hausboot gemietet (Mecklenbuger Seenplatte). Das hat uns jetzt so gut grfallen, dass ich nun sogar einen Sportbootführerschein gemacht habe. Ich fühle mich dann einfach ein bisschen sicherer, wenn man die Zeichen und Tonnen auf dem Wasser kennt. Dieses Jahr gibt es wieder einen Bootsurlaub!

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